Informationen für Fachkräfte
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Selbsthilfegruppen gibt es zu allen häufigen Erkrankungen wie beispielsweise zu Herz-Kreislauf- und anderen Organerkrankungen, Tumor-, Stoffwechsel-, Muskel- oder Gelenkerkrankungen, psychische und Suchterkrankungen.
Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe stärkt die Kompetenz im Umgang mit einer Erkrankung und fördert die Bereitschaft, an der Behandlung mitzuwirken.
Auch für Angehörige kann eine Selbsthilfegruppe in Frage kommen.
Ihre Patientinnen und Patienten gewinnen durch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen Orientierung für das Leben mit einer Krankheit oder Behinderung.
Durch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe können Ihre Patientinnen und Patienten
- Erfahrungen im Umgang mit ihrer Erkrankung austauschen
- sich gegenseitig praktische Tipps für den Alltag geben
- sich gegenseitig bei der emotionalen Bewältigung bei der Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild helfen
- über die eigenen Sorgen und Ängste reden
- neuen Mut fassen, insbesondere bei schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen
Die positive Wirkung von Selbsthilfegruppen ist allgemein anerkannt und wird von gesetzlichen Krankenkassen gefördert.